Leda Astorga

Bildhauerin und Malerin/Karikaturistin

*25. Juni 1957, San José
Postkarte als Download
zum Modell "Kunst in die Stadt"
www.ledaastorga.com

Leda Astorga arbeitet mit den unterschiedlichsten Materialien, z. B. Metall, Polyesterharz, Stahlbeton,  künstlichem Marmor und Karton. Diese bemalt sie mit Öl- und Acrylfarbe.

Leda Astorga hat in der von Männern  und Akademiker dominierten Bildhauerszene Costa Ricas eine eigene, bisher nicht in Ansätzen vorhandene Stilrichtung entwickelt.
Aus europäischer Sicht sind verwandte Tendenzen zu Niki de Saint Phalle (*29.10.30 bis 21.5.02) zu entdecken.
Die meist fülligen Formen ihrer Figuren stellen Lebenslust in Alltagssituationen dar. Der latein-amerikanische Essayist  Adriano Corrales Arias beschreibt ihr Lebenswerk als nicht durch die Kolonialisierung geprägte Bildhauersprache. Charakteristisch ist der volkstümliche Ausdruck, geprägt durch die ethnische und interkulturelle Vielfalt Costa Ricas.

Leda Astorga stellte 2001 beim Bildhauer-Forum im Lahrer Stadtpark mehrere Figuren aus.

1975
Abitur, Colegio San Luis Gonzaga, Cartago
1981 und 1993
Werk-Stipendium des Ministeriums für Kultur, Jugend und Sport
1983 bis 1987
Mitglied der humoristischen Gruppe “La Pluma Sonriente” ("lächelnde Feder"), San José
1984
Werk-Stipendium für Bildhauerei, Hochschule für bildende Künste, Universität Costa Rica
1986
Kulturförderin am TEC, Instituto Tecnológico de Costa Rica, Regionalsitz San Carlos
1987 bis 1988
Professorin für bildende Künste, Colegio Roberto Brenes Mesen und an der Schule der Republik Nicaragua in San José sowie freischaffende Künstlerin und Handwerkerin
1988 bis 1992
Mitglied der nationalen Vereinigung der plastischen Humoristen "La Zarigüeya"
1990
Mitglied der nationalen Kammer für Kleinindustrie und  Handwerkskunst
Stipendium der Stiftung "Krasner-Pollock", Schaffung von Skulpturen
1991 bis 2004
Aktive Gesellschafterin in der costaricanischen Vereinigung für Maler und Bildhauer APEC, später ACAP genannt
1996
Diplomierung in bildenden Künsten mit Spezialisierung auf Bildhauerei, Universität Costa Rica
1998
Gründungsmitglied des Kollektivs costarricanischer Künstler
Professorin an der Fakultät der schönen Künste der Universität von Costa Rica


Symposien:

2007 III Bildhauersymposium, Heredia, Costa Rica
1998 II Internationales Bildhauersymposium,
San José
1995 Erstes nationales Bildhauersymposium, Alajuela

Preise (Auswahl):

2003 Erster Preis, Zeichenwettbewerb, Taiwan
1999 Erster Preis für Bildhauerei “Aquileo J. Echeverría”, Costa Rica
1998 Puplikumspreis, III Bienal de Escultura, Centro Costarricense para la Ciencia y la Cultura

Zahlreiche Ausstellungen in Costa Rica


Zahlreiche kollektive Ausstellungen im Ausland:

Chile, USA, El Salvador, Guatemala, Deutschland/Lahr, Spanien, Panama