José Sancho

José SanchoÖkonom und Bildhauer

*18. April 1935 in der Provinz Puntarenas
Postkarte als Download
http://josesanchoescultor.com
http://www.ticoclub.com/cejoscb.htm
http://www.fod.ac.cr/lacasadejosesancho/


Die Stiftung José Sancho findet man unter:
www.facebook.com/fundacion.josesancho

 

José Sancho fertigt Korpusse von Tieren, Pflanzen und Frauen an sowie abstrakte geometrische Formen aus Holz, Metall, Bronze, Granit und Marmor. Er ist einer der bedeutendsten Vertreter der Animalistica (Tierdarstellung) in Costa Rica. Seine Werke stehen in Verbindung mit der costaricanischen Bildhauertradition um 1930 mit Juan Manuel Sánchez, Max Jiménez, Francisco Zúñiga, Néstor Zeledón Varela und Rafael Chácon.
Er wurde von der präkolumbischen Kunst genauso beeinflusst wie von dem costaricanischen Bildhauer Hernán González und den beiden europäischen Künstlern Pablo Picasso und Constantin Brancusi.

 

1958 bis 1982
Als bester Student der Wirtschaftswissenschaften der Universität Costa Rica, arbeitet er nach dem Studium als Ökonom beim Sekretariat für wirtschaftliche Integration Mittelamerikas in Guatemala, SIECA. 1965 erhält er ein Post Graduate Stipendium für BWL in Rom.

Ab 1968 ist Sancho Beamter in Washington bei der Bank für Interamerikanische Entwicklung und veröffentlicht 1970 sein Buch „Wirtschafts- und Zollunion: Ihre notwendigen Überschneidungen”.
Ein Jahr später kehrt er nach Costa Rica zurück und arbeitet als Wirtschafts-, Finanz-, und Verwaltungsberater.

1976 erhält er den Preis Áncora der Zeitung „La Nación” und gießt 1978 seine ersten Bronzestücke in der Werkstatt von Mario Aguirre, Mexiko. Für sein Werk „Colibríes” erhielt er die Goldmedaille des Kulturministeriums Costa Rica.

Als Teil seiner autodidaktischen künstlerischen Ausbildung bereist er Mexiko, Peru, Italien (um Marmor- und Granitbearbeitungstechniken zu erlernen), Griechenland, Rumänien (um die Monumente von Constantin Brancusi, einem seiner Hauptinspiratoren, kennen zu lernen) sowie Argentinien, Deutschland, Zentralasien, China, Indien, Ägypten, und den Nahen Osten, darüber hinaus die Antarktis, Afrika, die Galapagos- und Osterinseln.

Ab 1982 widmet er sich vollständig der Bildhauerei.
Zahlreiche Ausstellungen in Costa Rica und im Ausland unterstützen seinen Werdegang.

1983 besucht er die Bildhauerwerkstätten Libero Badii und des Meisters Pugia in Argentinien.

1985 reist er nach Pietrasanta, Italien, um Bronzewerke in der Werkstatt von Guiseppe Belfiore zu gießen. Im gleichen Jahr erhält er den Nationalpreis „Aquileo Echeverría” vom Kultusministeriums Costa Ricas.

1987 erstellt er ein Werk auf Einladung der israelischen Regierung.

1989 Ausstellung im Lateinamerika-Haus, Paris, Frankreich

1990 Teilnahme an der Bildhauerausstellung im Museum „Der Amerikas” in Washington mit dem monumentalen Holzwerk „Gran cardumen”.

1991 auf Einladung der sowjetischen Künstlervereinigung fertigt er eine Steinskulptur für den Skulpturengarten von Bishkek, Hauptstadt von Kirgistan, Zentralasien.

1992 beginnt José Sancho in der Werkstatt Nicoli in Carrara, Italien, zu arbeiten, und reist seither regelmäßig zur Marmorbearbeitung dorthin.

1993 stellt er seine Animalistica-Sammlung, bestehend aus 62 Werken, im Museum für costaricanische Kunst aus

1994 beginnt er mit dem Aufbau seines Skulpturengartens in seinem Werkstatt-Wohnsitz in Escazú, Costa Rica.

1995 Ausstellungen in West Palm Beach, Brüssel und Ontario.

1996 erstellt er in 6 Monaten aus rotem Granit die Skulptur „Epítome del vuelo” (Inbegriff des Fliegens); sie steht auf der „Plaza de La Liberta
Electoral”, gegenüber dem „Tribunal Supremo de Elecciones”, San José.(Kosten damals 53.500 USD)

1997 Auktion seines Werkes „Hachas” aus poliertem schwarzem Granit durch Christie´s, New York.
Er erhält den großen Preis bei der III. Biennale der Bildhauer für sein Werk „Flora y fauna”, veranstaltet von der Brauerei Costa Ricas.

1997:José Sancho 1975-1997.
Imprenta Lehmann
2001 stellt José Sancho beim Bildhauer-Forum in Lahr aus.
In den Gärten des Parkes „INBioparque”, Santo Domingo de Heredia, werden seine von ihm erstellten und gestifteten Werke dauerhaft ausgestellt. Es ist eine ausgewählte Sammlung aus seinem Themenbereich der Animalistica.
José Sancho stellt das Werk „Big shoal” (großer Schwarm) am Navy Pier von Chicago, Illinois, USA aus.

2002
José Sancho im INBioparque, Verlag INBio.

2003 beginnt er mit der Herstellung von geschweißten und emaillierten, abstrakten Pflanzenformen in der Firma „Saret Metalmecánica S. A.”, Alajuela (www.gruposaret.com), im Großformat, die im öffentlichen Raum ausgestellt werden.
Aufstellung von „Arboriforme I” in der Universität EARTH, Pocora, Limón.


2004 Aufstellung von „Arboriforme II” y „Espíritu del vuelo” in den Gärten der Zentralbank, San José Aufstellung von „Arboriforme III” in den Gärten des Museums costaricanischer Kunst Veröffentlichung des Buches  „Obras Monumentales y bagatelas”, Imprenta y Litografía LIL S.A.